Aufbruch zur vierten Revolution! Digitale Lösungen für die Chemieindustrie im Zeitalter von Chemie 4.0

»Unsere Welt ändert sich sehr rasch. Diejenigen, die darauf reagieren, überleben. Die anderen verschwinden wie die Dinosaurier.«
Peter Trawnicek, Country Manager Österreich von VMware

Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Das betrifft auch die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland. Sie steht in Ihrer Geschichte vor einem weiteren Wandel. Die Chemie 4.0. Durch diesen Wandel soll die Branche auf allen Ebenen nachhaltiges Wachstum erzeugen. Dabei geht es jedoch nicht allein um die Digitalisierung der Prozessmechanismen, sondern ebenso um die Digitalisierung der Verwaltung oder besser die Entwicklung zum papierlosen Büro.

Eines der weltweit größten Beratungshäuser, die Deloitte, hat die Einflüsse und Entwicklungen der Chemie- und Pharmaindustrie bis 2030 untersucht. Grund genug für uns als ECM Branchenspezialist einen genaueren Blick hinter die Fassade zu wagen und eine Einschätzung zu geben.

„Die Chemieindustrie muss ihr bisheriges Geschäftsmodell erweitern, um langfristig erfolgreich zu sein.“

Lautet das zentrale Ergebnis der Studie. Die Umfrage der Deloitte fasst die digitalen Trends und Entwicklungen der Branche zusammen. Und wir leiten sie in eine Handlungsempfehlung ab.

Die Zukunft der Chemieindustrie

Das Hauptaugenmerk soll die Chemieindustrie, laut Deloitte, zukünftig auf die drei folgenden Bereiche legen:

  • Transparenz und Digitale Prozesse
  • Daten basiertes Betriebsmodell und
  • Digitale Geschäftsmodelle

Diese drei Bereiche, werden jeweils für die chemische Industrie an zwei Dimensionen gemessen: Der digitalen Komplexität und an den Auswirkungen am Unternehmenserfolg.

Chemie 4.0 – Digitalisierungskategorien in der chemischen Industrie

Dabei geht der Aufbau neuer Geschäftsmodelle mit der größten Komplexität einher, kann aber auch zum größten Unternehmenserfolg beitragen. Wohingegen die Überführung manueller Prozesse in Digitale Prozesse als einfacher angesehen wird aber im Verhältnis auch einen geringeren Unternehmenserfolg generiert. Die Ansatzpunkte der Digitalisierung in chemischen Unternehmen sind dabei zunehmend verschieden und setzen einen digitalen Reifegrad der Firmen voraus.

Den Generationenwechsel erfolgreich gestalten!

Betrachten wir die Kategorie „Transparenz & digitale Prozesse“ mal genauer. Sie beschreibt die Sammlung und erste Nutzung digitaler Daten auf operativer Ebene. Wir sind der Ansicht, dass die Digitalisierung dieser operativen Prozesse die Grundlage für ein zielführendes Wissensmanagement bildet. Auch die Deloitte vertritt die Ansicht, dass die Kategorie „Transparenz & digitale Prozesse“ essenziell ist, um den Generationenwechsel in der Belegschaft der Chemieunternehmen erfolgreich zu gestalten.

Die Kategorie „Transparenz & digitale Prozesse“ kann dabei in sechs verschiedene Hebel unterteilt werden:

  • Mobilität im Betrieb
  • Integrierter Omni-Kanal
  • Prozesskontrolle und Automatisierung
  • Lieferanten-Plattform
  • Plattform zum Wissensaustausch
  • Digitaler Arbeitsplatz

Die Punkte Wissensaustausch und digitaler Arbeitsplatz sind besonders interessant. Hier sind vor allem der Verwaltungsbereich, der Vertrieb und das Marketing sowie die Forschungs- und entwicklungsintensiven Fachbereiche in denen die Digitalisierungsmaßnahmen erhebliche Auswirkungen haben gemeint. Die erwartete Effizienzgewinne durch die Digitalisierung dieser Bereiche werden mit bis zu 40% angegeben.

In der Verwaltung sticht dabei die Automatisierung von Routinetätigkeiten hervor, z.B. in der Finanzbuchhaltung, wo erhebliches Digitalisierungs- und Prozessverbesserungspotenzial erkennbar ist. Auch wir sehen durch die Digitalisierung für diesen Bereich einen erheblichen Mehrwert.

Ebenso wie die Deloitte sind wir der Meinung, dass die Kategorie „Transparenz & digitale Prozesse“ aber vor allem der Schutz von Daten für die Chemieindustrie elementar ist. Chemieunternehmen müssen sich intensiv mit diesem ganzheitlichen Thema auseinandersetzen um sich selbst, ihre Partner, aber vor allem ihre Kunden zu schützen.

Der Traum: das papierlose Büro!

Auch wenn die Deloitte Studie beschreibt, dass die deutsche Chemieindustrie in den Kategorien „Transparenz & digitaler Prozess“ und „Daten-basiertes Geschäftsmodell“ bereits sehr aktiv ist, halten wir fest, dass die Entwicklung zum papierlosen Büro noch nicht vollendet ist. Und nicht nur das, bei der Entwicklung zum papierlosen Büro besteht noch ein großes Verbesserungspotential. Eine Studie der d.velop AG in Kooperation mit der IT-Beratung Gartner Inc. hat aufgezeigt, dass das Dokumentenaufkommen in den Fachabteilungen noch überwiegend papierbasierend ist. 40% der chemischen Unternehmen geben jedoch an sich bereits mit digitalen Prozessen und einem durchgängigen digitalen Betriebsmodell zu beschäftigen. Die übrigen 60% führten auf, dass ihre Geschäftsprozesse noch nicht umfassend digitalisiert sind. Zudem konnte herausgestellt werden, dass in kaum mehr als jedem fünften Chemieunternehmen die Geschäftsprozesse vornehmlich digital organisiert und frei von Medienbrüchen sind.

Was kann die Chemische Industrie hier tun? Wie können wir Ihnen helfen?

„Alle Geschäftsprozesse, die sich noch des Mediums Papier bedienen, sind weder kompatibel mit den digitalen Interaktionsformen noch ausreichend standardisierbar und automatisierbar“, d.velop AG, COO Mario Dönnebrink.

Um eine flexible Bearbeitung dokumentenbasierter Geschäftsprozesse sicherzustellen, die Produktivität zu steigern, eine effektive Zusammenarbeit zu gewährleisten und damit den ersten Schritt Richtung „Transparenz und digitale Prozesse“ anzugehen, gibt es die passende ECM Lösung für Sie:

Die Liste ist lang und ausführlich. Jeder Anwendungsfall ist dabei immer individuell zu bewerten. Technische wie auch organisatorische Rahmenbedingungen bestimmen den Einsatz des ECM Lösungsportfolios. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung und gehen auch gerne individuelle Lösungen mit Ihnen durch.

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