Einkaufen 2.0: Wie die Konsumgüterindustrie den digitalen Wandel erlebt und was zu tun ist!

Gegenwärtig erzeugen 82 Millionen kaufkräftige Konsumenten in Europa einen Einzelhandelsumsatz von über 400 Mrd. bzw. einen Gesamtumsatz von 576 Mrd. Euro. Glanzvolle Zeiten für die Konsumgüterindustrie, würde man meinen. Wären da nicht die alltäglichen Herausforderungen: technischer Fortschritt, soziodemografische Verschiebungen und gesetzliche Anforderungen.

Eine Herausforderung sollte in aller Munde sein: Der technische Fortschritt. Auch gerne zusammengefasst als „Industrie 4.0, industrielle Revolution, Internet der Dinge and so on. Die Frage die sich damit einhergehend stellt: Technischer Fortschritt schön und gut, aber wie stellt sich eine so gewaltige Branche den zukünftigen Herausforderungen – und welche Herausforderungen sind diese?

Ein Praxisbeispiel

Wie oft besuchen Sie Ihren Supermarkt um die Ecke? Einmal in der Woche, zwei Mal in der Woche? Vielleicht sogar drei Mal? Wissen Sie vor dem Gang in den Supermarkt bereits, was Sie genau kaufen wollen? Ja? Dann geht es Ihnen i.d.R. so wie den meisten Konsumenten. Die Informationsquelle „Supermarkt“ hat innerhalb des Auswahlprozesses welches Produkt gekauft wird, weitgehend ausgedient. Der Verbraucher von heute hat vielfältige Informationskanäle. Und bei einer genaueren Untersuchung wird klar, welche Informationskanäle eigentlich genutzt werden: Das Internet und mobile Technologien. (By the way: Wie viele Einkaufsprospekte zählen Sie wöchentlich in Ihrem Postkasten?) Besonders interessant für den Konsumenten laut einer aktuellen Befragung von PWC (Price Waterhouse Coopers) ist es, Nachhaltigkeitsinformationen und Herkunftsrisiken von einzelnen Produkten zu identifizieren. Anscheinend wollen wir doch genau wissen, was wir eigentlich täglich konsumieren und von wem es kommt.

Keine Transparenz ohne Digitalisierung in der Konsumgüterindustrie

Dies stellt die Konsumgüterindustrie vor eine große Herausforderung. Die gesamte Lieferkette, die nicht nur im Einzelfall durchaus komplex werden kann, muss für die gesamte Rückverfolgbarkeit von Gütern bis zum Ursprung für den Konsumenten transparent gemacht werden. Und genau hier sollte schon der erste Groschen fallen. Ohne digitale Technologien ist es nahezu unmöglich Transparenz herzustellen und wenn doch, dann nur mit einem erheblichen Zeit- und Kostenaufwand. Die Herstellung dieser Transparenz betrifft natürlich auch die eigenen dokumentenbasierten Geschäftsprozesse. Vielleicht sortieren Sie einfach mal das ganze Dokumentenwerk, welches Sie mit Ihrem Lieferanten, Kunden und Partnern so austauschen. Stellen es gezielt zur Verfügung. Aufbewahren müssen Sie es ja ohnehin. Aber bitte nicht im Kellerverlies.

Der Appell

Werden Sie als Hersteller, Veredler oder auch Händler endlich transparent. Lassen Sie mich möglichst noch vor dem Gang in den Supermarkt wissen, woher mein Tee und das Vollkornbrot stammt und wer an der Herstellung dieser tollen Genussmittel beteiligt war. Ach ja, ich würde mich freuen, wenn ich, auf mein Einkaufsverhalten abgestimmt, passende Zusatzinformationen erhalte. Ich möchte natürlich selbst bestimmen, zu welcher Zeit und wo ich diese Informationen abrufe. Und vielleicht teilen Sie mir in diesem Zuge auch mit, wieviel „Mühe“ (Stichwort: Qualität) sich jeder gegeben hat, der bei der Herstellung an diesem tollen saftigen Roggenbrot beteiligt war. Aber bitte nichts in meinen Postkasten einwerfen! Denn diese Dokumente sollten natürlich digital und sicher abgelegt sein. Versteht sich von ja selbst …

Mein Vorschlag

Fassen wir die Ausführungen zusammen: „Die Zukunft der Konsumgüterindustrie ist durchsichtig.“ Mit den geeigneten IT-Maßnahmen schaffen Sie Transparenz und damit Zufriedenheit bei Kunden und Lieferanten. Wir von d.velop stehen Ihnen gerne als Ansprechpartner und Branchenspezialist zur Verfügung, mit Lupe und Fernglas oder besser: den geeigneten IT-Lösungen.

Sie wollen mehr wissen über die IT-Trends in der Konsumgüterindustrie? Dann informieren Sie sich doch auf unserer Branchenseite.

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Marcel Brünen

Market Director Industrial Products, d.velop AG