ECM World 2015 Review – Die Branche spricht Social ECM

Unter dem Motto „Digitale Arbeitswelt“ trafen sich am 15. und 16. September Fachbesucher mit Vertretern der ECM Branche im Düsseldorfer Maritim Hotel zur ECM World 2015. In vielen Keynotes, Vorträgen und Diskussionsrunden wurden auf der Fachkonferenz die aktuellen Anforderungen der Anwender sowie die Einschätzungen der Anbieter intensiv miteinander abgeglichen.

Selbstverständlich war auch d.velop dabei.

Trends auf der ECM World 2015

Hier die sieben für mich wichtigsten Aspekte aus der Fülle der Diskussionen:

  1. Der digitale Wandel findet statt – jetzt und nicht erst in der Zukunft. Für gewerbliche Anbieter gilt es, die eigenen Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten zu durchleuchten, diese mit den Mitteln der ECM-Technologie effizienter und nachhaltiger zu gestalten sowie sich darüber hinaus mit zusätzlichen Mehrwertdiensten weiter zu differenzieren.
  2. Das Aufgabenfeld von ECM-Software wird durch die Elemente Cloud, Mobilität und die vielen Elemente der Social-Arbeitsweisen ergänzt und erweitert. Aus ECM wird Social ECM.
  3. Für öffentliche Auftraggeber, Verbände, Vereinigungen wie auch für alle Unternehmen gilt es, die Nähe und Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten durch medienbruchfreie Organisationsprozesse und integrierte Informationssysteme weiter zu verbessern.
  4. Die Tugenden des ECM, definiert als das Aufnehmen, Schützen, Analysieren und Einbinden von Informationen sowie das Digitalisieren von Geschäftsprozessen durch Workflows und Vorgangsbearbeitung, werden im Social ECM ergänzt durch die Aspekte des Kommunizierens, des Kommentierens sowie der gemeinsamen Ideen- und Kreativarbeit.
  5. Die Fachbereiche der Unternehmen gewinnen zunehmend Einfluss auf das Design der Fachanwendungen für Unternehmensprozesse. Der IT kommt weiterhin eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Schatten-IT, der Einhaltung von Compliance sowie bei der Gestaltung einer IT-Governance in Bezug auf die vielfältigen Austausch- und Kommunikationskanäle zu. Compliance, also im ECM-Kontext die Einhaltung regulatorischer Standards bei der Arbeit mit digitalen Dokumenten, bleibt ein Bereich von entscheidender Bedeutung. Hier stellt sich die Herausforderung einer sinnvollen und intelligenten Umsetzung angesichts sich teilweise überlagernder Regularien.
  6. Die Akzeptanz Cloud-basierender Ansätze im ECM-Umfeld nimmt zu. Dies aktuell primär in sogenannten hybriden Szenarien. Konkret wird dabei die Reichweite der ECM-Plattformen innerhalb der Unternehmen durch ein Cloud-Sharing bzw. durch eine digitale Dokumentenübermittlung über sichere Cloud-Dienste funktionell erweitert. Sowohl im B2B Umfeld als auch an der Schnittstelle zwischen Unternehmen/Organisationen und Privatanwendern entstehen damit neue Mehrwertmodelle.
  7. Der digitale Arbeitsplatz ist mobil, benutzerzentrisch, nutzenorientiert und individuell. Je nach Kontext und Arbeitsgerät unterschiedlich in Funktionsumfang und Darstellung, konzentriert sich das funktionelle Angebot auf das OSIT Modell: Organisieren – Selektieren – Informieren – Transagieren. Eine kontextbasierende, facettierte Suche sowie multiple Interaktions- und Integrationsoptionen präsentiert in schlanken Benutzeroberflächen definieren die moderne Arbeitsumgebung.

Fazit

Die d.velop Gruppe ist mit den Produktlinien d.3ecm, ecspand und foxdox bestens aufgestellt im Bereich des Social ECM.

Dieses offene Modell für die Kombination der klassischen ECM-Disziplinen mit vielfältigen Social-, Mobile- und Cloud-Optionen ist die Antwort auf viele Fragen hinsichtlich einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie im digitalen Wandel.

Für die Frage des Selbstverständnisses von ECM und dessen künftige Ausrichtung stellt die ECM World eine wichtige Plattform dar. Der direkte, themenbezogene Austausch zwischen Anwendern, Interessenten und Anbietern – ohne produktspezifischen Fokus – ist ein absoluter Gewinn für alle Beteiligten. d.velop setzt darauf, dass die ECM World als Plattform für den Austausch künftig an Bedeutung zunehmen wird.

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