Brief kommt zu spät an – welche Alternative gibt es zum klassischen Postweg?

Seitdem die Post existiert, beschweren sich die Kunden der Post über lange Zustellzeiten. Was stimmt an dem Gerücht, dass montags keine Post mehr zugestellt wird? Und kommen Briefe wirklich regelmäßig zu spät an? Das sind Fragen, die im Netz kursieren und allem Anschein nach viele Postkunden beschäftigen.

Eine aktuelle Live-Abstimmung auf FOCUS.de zeigt, dass knapp zwei Drittel der Deutschen mit der Leistungen der Post nicht zufrieden sind. Die Frage: ”Hatten Sie auch schon Probleme mit der Deutschen Post?” bejahten 69% der Befragten. An dieser Umfrage nahmen bis zum 30.04.2019 15.310 Leser teil. Zu all dem Unmut tragen vor allem die Fälle bei, in denen ein Brief zu spät oder sogar gar nicht ankommt. Obwohl uns die Post auf ihrer Internetseite ganz souverän die Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit verspricht, sind sich also fast 70% der Kunden einig, dass sich man auf die Post nicht mehr verlassen kann.

Wann kommt die Post wirklich an?

An jedem Werktag stellt die Post rund 59 Millionen Briefsendungen bundesweit zu. Für die Zustellung eines Briefs innerhalb Deutschlands sollte die Deutsche Post in der Regel nicht länger als einen Tag benötigen. Die Brieflaufzeit in Deutschland beträgt gesetzlich innerhalb Deutschlands auf dem Festland „E + 1“, was „Einwurftag + 1 Werktag“ bedeutet. Voraussetzung dafür ist, dass der Brief am Einwurftag vor der letzten Leerung des Postbriefkastens oder Annahmeschluss der Filiale eingeht. Die Post gibt auf der eigenen Webseite an, dass 95% aller Briefe am nächsten Tag auch zugestellt werden. Dieser Wert wurde von externen Prüfern gemessen und ist vom TÜV nach DIN EN 13850 zertifiziert (Stand 2018).

Täuscht sich der Postkunde also, wenn dieser das Gefühl hat, dass sich deutlich mehr als 5 Prozent der Briefsendungen verspäten? Unabhängige Tests seitens der Bundesnetzagentur liegen bis dato noch nicht vor. Die Behörde verlässt sich ganz auf die Zahlen, die ihr die Post zur Verfügung stellt. [1]

An vielen anderen Stellen wird deshalb versucht, die Zustellzeiten der Post (via Testzustellungen) messbar zu machen. Die „Welt am Sonntag“ hat eine kleine Stichprobe gemacht und 100 Testbriefe verschickt. Von Berlin, Bremen, Frankfurt und Würzburg aus wurden, verteilt auf fünf Tage, jeweils 20 Briefe an sieben verschiedene Empfänger geschickt. Viele Briefe fanden am nächsten Tag tatsächlich den Weg in den Briefkasten. Doch von den 100 Briefen kamen 24 mindestens einen Tag zu spät. Das entspricht einer tatsächlichen Zustellquote von 76 Prozent.

Verspätete Postzustellungen verärgern immer mehr Menschen

Laut Berichten des Tagesspiegel registriert auch die Bundesnetzagentur immer mehr Beschwerden in puncto Zuverlässigkeit der deutschen Post. Tendenz stark steigend. „Bis Ende Juni 2018 gingen mit circa 5700 schriftlichen Beschwerden fast genauso viele Beschwerden ein wie im gesamten Jahr 2017“, so Sprecherin der Bundesnetzagentur. Im vergangenen Jahr hatte der Verbraucherservice Post insgesamt 6100 Beschwerden gezählt.

Als ob das nicht schon genug wäre, hat die Post eine erneute Portoerhöhung angekündigt. Als Begründung für die Preiserhöhung führt die Post unter anderem die hohe Qualität ihrer Dienstleistung an.

Wann kommt denn die Post wirklich an? Die wohl häufigste Antwort der Post lautet: “in Bearbeitung” !

Gibt es eine gesetzeskonforme Alternative?

Egal, wo die Ursachen für die verspätetet Zustellung liegen – ob an Subunternehmen, zu wenig Personal oder anderen.

Was bedeutet das für Unternehmen, die täglich eine Vielzahl an Briefen und geschäftlichen Dokumenten an Ihre Mitarbeiter, Kunden oder Partner per Post versenden? Diese haben bestimmt wenig Lust darauf zu hoffen, dass Ihre sensiblen Briefe pünktlich und unbeschädigt ankommen? Denn das kann beispielsweise nicht nur im Falle von fristgebundenen Angelegenheiten geschäftsschädigend sein.

Optimieren lässt sich die Dokumentenkommunikation mit Mitarbeitern oder Geschäftspartnern, indem man beispielsweise ein persönliches cloudbasiertes Online-Postfach einrichtet. Alle Unterlagen werden direkt digital übermittelt.

Der Druck, die Konfektionierung und der Versand sind nicht nur aufwändiger, sondern auch deutlich teurer als die elektronische Zustellung dieser Dokumente. So kommt das Dokument immer pünktlich an und kann auch nicht verloren gehen. Bevor Ihre Dokumente verschickt werden, können Sie diese vorab prüfen oder einen festen Versandzeitpunkt festlegen.

Ihre Empfänger erhalten beispielsweise die Gehaltsabrechnungen in ihren eigenen, kostenlosen „Online-Briefkasten“ und haben diese immer auf ihrem Handy, Tablet oder PC griffbereit – ohne diese extra abzuheften. Dank digitaler Zustellung ist eine Papierablage nicht mehr notwendig. Das lange Warten auf die Post entfällt.

Sie möchten wissen, welche Vorteile die digitale Zustellung von Post haben kann und welche Vorteile dies mit sich bringen kann? Dann melden Sie sich jetzt für das Webinar an “Digitale Post – eine kosteneffiziente Alternative zur klassischen postalischen Zustellung“.

Webinar digitale Post

[1] Quelle:  www.welt.de/wirtschaft/Deutsche-Post-Wann-kommen-Briefe-wirklich-an-Geschaeftskunden-starten-Test.html