Ein digitales Essay zum internationalen Welttag des Toilettenpapiers 2017

Heute begehen wir den internationalen Tag des Toilettenpapiers. Aus gegebenem Anlass lasst uns kurz innehalten, um die digitale Bedeutung des stillen Örtchens zu hinterfragen. Wie gemeinhin bekannt, sind wir bei der d.velop AG bestrebt, Papier aus jedem Vorgang und Prozess eliminieren zu wollen. Eine sehr spezielle Sorte Papier – und das aus gutem Grund – bleibt von diesem Bestreben wissentlich unberührt. (Was nicht heißt, dass wir diese Möglichkeit mit einem entsprechenden Bild und dem dazugehörigen Augenzwinkern nicht schon vor unserem geistigen Auge durchgespielt und in Betracht gezogen hätten.)

Der digitale Freund und Helfer auf dem stillen Örtchen

Auch wenn die digitale Papierrolle keine blitzgescheite Idee ist, so reicht der Siegeszug der Digitalisierung trotzdem bis in die Sanitärbereiche dieser Welt. Vor Allem das Smartphone hat die Sitzung auf dem stillen Örtchen nachhaltig verändert. An Stelle veralteter Klolektüre oder dem ein oder anderen tiefschürfenden Gedanken ist der digitale Freund und Helfer getreten. Eine aktuelle Untersuchung zur Mediennutzung auf dem Klo bestätigt: Smartphone schlägt Print. Bildung, Texten und Netzwerken sind – laut einer nicht ganz repräsentativen Studie in unserem Büro – die Top 3 Beschäftigungen auf der Porzellanschüssel. Was es mit dem Mobiltelefon auf dem Örtchen auf sich hat, treibt mittlerweile sogar die Wissenschaft um. Eine mehr oder weniger repräsentative Umfrage hat ergeben: 80% der Deutschen nutzen ihr Handy auf dem WC. Bei den 18-29-Jährigen sind es immerhin schon 87 %. Über das begleitende hygienische Moment, zu dem es alarmierende Untersuchungen gibt, schweigen wir an dieser Stelle.

Es gibt da sogar eine entsprechende App, die auf den kreativen Titel Pooductive hört und sich damit brüstet, aufkommende Langeweile vertreiben zu wollen. Wir haben die App ausprobiert und unter uns gesagt, sie war ein ziemlicher Griff ins Klo. Aber selbst die Annahme, dass es hierfür einen Markt zu geben scheint, zeigt, dass sich das Smartphone zum „Best Buddy“ auf dem Örtchen gemausert hat und das Digitalisierung selbst vor dem Privatesten nicht Halt macht. Knallharte Selbstversuche haben gezeigt, dass wir im Schnitt ca. zwei Minuten weniger auf dem Lokus verbringen, wenn wir das Handy am Arbeitsplatz lassen. Bei diesen Messungen kontrollieren wir uns übrigens gegenseitig. Das macht Spaß, erhöht die Agilität und den Teamspirit und schafft eine ganz neue Ebene der Transparenz. Einfach wunderbar!

Was sagt eigentlich der Knigge dazu?

Für den Umgang mit dem Smartphone gibt es mittlerweile eine ganze Bandbreite von Benimm- und Höflichkeitsregeln. Wir sind der Meinung es gibt keinen Grund, sich für die Smartphone-Zuwendung am stillen Örtchen zu schämen. Ähnlich sieht das auch Spiegel Online und hat eine Umfrage zu diesem Thema gestartet. Eine geringe Anzahl an Menschen nimmt tatsächlich an Telefonkonferenzen teil, während sie auf der Toilette sitzen. Das Rauschen der Spülung beim Meeting? Da sagen wir ganz klar: Nein, danke!

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Seriöse Ratgeber wie die Apothekenumschau, bestätigen, dass es von psychologischer Seite nichts zu beanstanden gibt, wenn man länger auf dem Lokus verweilt. Es dient sogar der Entspannung und ist die verdiente Ruhepause vom Alltagsstress. Ein Rückzugsort sondergleichen. Allein das Bewusstsein für die zeitlichen und mentalen Auswirkungen spart Lebens- und Arbeitszeit, wenn man bedenkt, dass wir auch offline bereits 6,8 Tage im Jahr nur damit verbringen unser Geschäft zu verrichten.

Jedes fünfte Smartphone geht baden

Aber seien wir gewarnt: Smartphones leben im Sanitärbereich gefährlich, denn laut einer Studie des deutschen Mobilfunkanbieters 1&1 und dem Marktforschungsinstitut YouGov fällt jedes fünfte Smartphone in die Toilette. Der Tauchgang des Smartphones ist somit eine der am häufigsten genannten Ursachen für Schadensmeldungen. Auch hier haben wir investigativ nachgemessen. Das Ergebnis: Die typische Fallkurve endet neben dem Oval, so dass die Frage berechtigt ist, ob in Einzelfällen Mutwilligkeit zu unterstellen ist.

Zum Schluss liegt es an jedem selbst zu entscheiden, wann und wo man dazu übergehen möchte, die eigene Prozessgeschwindigkeit zu optimieren oder den ein oder anderen, mehr oder weniger sinnstiftenden digitalen Moment quasi als Ad-hoc Workflow einfließen zu lassen.

Was bleibt von diesem Blog und vom Tag des Toilettenpapiers 2017?

Wahrscheinlich nicht viel, außer dass Sie wahrscheinlich eine nicht ganz korrekte Vorstellung davon bekommen haben, mit welchen Themen sich dieser Blog beschäftigt.

Nutzen Sie doch den nächsten Toilettengang einfach dafür, sich mit einen der folgenden Blogartikel zu befassen.

Mobil kinderleicht aufrufbar, garantiert gehaltvoll und mit einer Lesedauer von weniger als einer Sitzung.

Sollten Sie sich dennoch weiter mit der Frage beschäftigen wollen, wie man auch das Toilettenpapier letztendlich digitalisiert, dann lassen Sie uns das bitte wissen, – aber bitte tun Sie sich nicht weh!

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