Das d.velop forum 2018: Trends verschwinden, Innovationen bleiben

18 Workshops, 4 Innovation Labs und 3 Keynotes rund um die Digitale Transformation liegen hinter uns. Das d.velop forum 2018 ist vorüber. Was haben wir mitgenommen? Ein kleiner Rückblick.

Kundenprojekte im Fokus  von d.velop Anwendern für (zukünftige) d.velop Anwender

Das d.velop forum 2018 stand in diesem Jahr unter dem Motto „Schluss mit grauer Theorie“. Greifbare Praxisszenarien mit direkten Ideen zur Umsetzung im eigenen Unternehmen standen im Vordergrund. Und wer könnte besser über den Praxiseinsatz der d.velop Software berichten, als unsere Kunden selbst? Niemand. Denn wie Rainer Hehmann, CTO der d.velop AG, es auf den Punkt gebracht hat: „Innovationen sind Pflanzen, für die wir die Samen herstellen – die aber erst bei unseren Kunden zu wachsen beginnen.” Erst durch die konkrete Umsetzung der Geschäftsprozesse beim Kunden wird die d.velop Software lebendig und der Austausch in der d.velop community fördert diese Lebendigkeit.

Deshalb haben die d.velop Kunden höchstpersönlich exklusive Einblicke in die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse gegeben. Von der Einführung einer Kredikakte bei der DZ BANK, über den intelligenten Posteingang der Stadt Bergheim bis hin zur digitalen Eingangsrechnungsverarbeitung bei Marc O´Polo. Verschiedenste Branchen und Szenarien wurden in Workshops vorgestellt. Dabei konnte sich jeder Teilnehmer seine individuelle Agenda zusammenstellen.

 

Die Keynote Speaker sorgten für Ideen und Impulse rund um die Digitalisierung

Einer, der in der Zukunft lebt und darüber berichtet, einer direkt aus der Höhle der Löwen, ein musikbegeisterter Vorstand und ein Psychologe der Bits und Bytes. Die Keynote-Speaker des d.velop forums 2018 nahmen uns mit in die Zukunft, gaben uns Praxistipps für das Hier und Jetzt, entmystifizierten Hypebegriffe für uns und unterhielten uns auf beste Weise. Was Sie in Ihren Keynotes zu sagen hatten, haben wir für Sie festgehalten.

Felix Thönnessen: „Nicht jede Innovation muss digital sein?“

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23 gegründete Unternehmen. 436 Vorlesungen an Universitäten. 580 Vorträge. 24 Anzüge. Die Meisten kennen ihn als Coach aus der TV-Serie “Die Höhle der Löwen”. Er ist Vortragsredner, Dozent, Investor und selbst erfolgreicher Unternehmer aus Düsseldorf. Felix Thönnessen eröffnete am ersten Tag das d.velop forum und sprach in seiner Keynote unter anderem über Neophobie, der Angst vor dem Neuen und nannte zehn spannende Beispiele aus der Praxis, an denen sich aufzeigen lässt, dass Innovation nicht zwangsläufig auch gleich “digital” bedeutet – stets mit einem Augenzwinkern präsentiert.

Ein Beispiel: “Die CC-Cream”. Keine wirkliche Innovation, denn die Inhaltstoffe weichen nur sehr geringfügig vom klassischen Make-Up ab, gegenüber einer “BB-Cream” bestehen noch geringere bis gar keine Unterschiede. Und dennoch verkauft sich das Produkt. Der Gedanke dahinter und der zum Kauf bei der Zielgruppe animiert: “Neu ist immer besser!” – klassisches Neuromarketing. Es muss also nicht immer die große Produktinnovation sein, innovatives Marketing kann ebenfalls zum Ziel führen. Übrigens: Die “DD-Cream” befindet sich schon in den Startlöchern 😉

Dass man seinen Verbraucher kennen sollte und so Erfolg haben kann, zeigte ein weiteres Beispiel: Die “einhorn condoms”. Aber hören Sie sich dieses etwas schlüpfrige Beispiel lieber vom Meister persönlich an. Denn wir haben über Facebook live mitgeschnitten. Das Video können Sie jederzeit hier aufrufen.

 

Maik Klotz: „Hype oder was?“

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Maik Klotz berät Unternehmen zu kundenzentrierten Innovationsmethoden und der Fokussierung auf den Nutzer. Er sagt von sich selbst, dass er kein Blockchain Evangelist sei, sondern immer eine nutzen- und kundenzentrierte Sichtweise zum Thema einnimmt. In seinem Innovation Lab stellte er den Status Quo der Blockchaintechnologie vor. Für alle, die noch keine Berührungspunkte mit der Technologie hatten, hatte er gleich mehrere Definitionsansätze im Gepäck, um das Thema so greifbar wie möglich darzustellen. Er selbst sagt: “Im Großen und Ganzen ist die Blockchain ein dezentrales Journal für Transaktionen zwischen Parteien, welches jede Veränderung transparent erfasst. In diesem Journal werden die Datensätze mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet. Dann spricht man im Allgemeinen von Blockchain. Richtigerweise müsste man von DLT (Distributed Ledgure Technology) sprechen.”
Er räumte in seinem Slot auch gleich mit den Vorstellungen zur “private blockchain” auf. Denn die “private blockchain” ist nicht viel mehr als eine bessere Datenbank.

Neben theoretischen Ansätzen vermittelte er dem Plenum einen Eindruck davon, wie die Blockchaintechnologie aktuell bereits genutzt wird. Er benennt zum Beispiel das Start-Up Wysker, die mit ihrer App seit Oktober das erste sogenannte Initial Coin Offering (ICO) in Deutschland veranstalten. Oder die Allianz zwischen Bosch und Cisco, die ihre vernetzte Technik mit Blockchain sichern, um beispielsweise eine Fahrdatenmanipulation zu verhindern.

Sein klarer Appell am Ende des Vortrags: Es wird viel in der Theorie über Blockchain gesprochen, aber noch zu wenig umgesetzt. Unternehmen sollten loslegen und die Technologie nutzenorientiert einsetzen.

Nick Sohnemann: “Willkommen zurück im digitalen Wandel!”

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“Er besitzt kein Auto – sondern nutzt seit 5 Jahren ausschliesslich Car-Sharing. Er hat zwei Jahre lang mit Alexa zusammengelebt – ist aber jetzt auf Google Home umgestiegen. Er glaubt, dass man die Zukunft schon jetzt an den neuen Technologien erkennen kann.” Mit dieser Anmoderation (übrigens gesprochen von Jack Nicholson) betrat Nick Sohnemann die Bühne des d.velop forum 2018 am zweiten Tag. Er startete direkt mit einer wichtigen und alarmierenden Einschätzung zum aktuellen Status Quo der Digitalisierung: “Deutsche Entscheider haben nicht genügend Biss, um die Digitalisierung als Chance zu begreifen.” Eine Reise in das Jahr 2023 zeigte uns, dass ein digitaler Tornado in den nächsten 5 Jahren alle Branchen aufmischen wird. Welch drastische Veränderungen die Digitalisierung auf unsere Wirtschaft, aber auch unser alltägliches Leben haben wird, hat er uns anhand konkreter Beispiele ausgemalt. Das Spektrum umfasste dabei Bereiche wie Robotics, Augmented Reality, Artifical Intelligence, Planning & Engineering und viele mehr. Das Ziel dieser Reise in die Zukunft: Wachrütteln! Deutschen Entscheidern zeigen, dass es Zeit wird zu handeln. Seid visionär und denkt größer! Begreift die Digitalisierung als Chance. Wie? Auch darauf hatte Nick Sohnemann eine Antwort: Nur wenn deutsche Unternehmen lernen, die folgenden drei Ebenen der Digitalisierung stets zu bedenken, werden Sie Veränderungen für sich nutzen.

  • Automatisation
  • Disruption
  • Cultural Change

Was sich hinter diesen Ebenen verbirgt? Schauen Sie sich die Keynote ganz einfach in voller Länge auf unserem Facebook Account an. >Zur Aufzeichnung

 

Mario Dönnebrink: “Wie man lernt die Welle zu reiten”

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Noch während Nick Sohnemann auf der Bühne stand, betrat Mario Dönnebrink, COO der d.velop AG, das Spielfeld. Mit einer Umarmung begrüßten sich die beiden herzlich. Schließlich reisten sie noch vor zwei Jahren zusammen durch das Silicon Valley. Dort haben sie sich von der Arbeitsweise, den Technologien und der Offenheit der Gründer San Franciscos inspirieren lassen. Ein Satz, den sich Mario vermutlich mehr als einmal von Nick anhören durfte: “Ihr mit eurer langweiligen Archivierungs- und Dokumentenmanagementsoftware. Das ist das alles andere als innovativ. ” Challenge accepted 😉 Warum und wie ECM Software innovativ sein kann und wie die d.velop AG Ihre Kunden beim Ritt auf der Digitalisierungswelle unterstützt, verriet Mario Dönnebrink uns in seiner Keynote.

Die Vision dahinter: Es geht um sehr viel mehr, als nur Papier zu digitalisieren. Es geht darum Nutzen zu stiften, Prozesse zu automatisieren oder sie gar abzuschaffen. Aus Daten müssen Mehrwerte geschaffen werden. Das alles realisiert durch innovative, leicht nutzbare Software. Wie so etwas in Zukunft aussehen kann? Mario formulierte es in einer Frage: “Würden Sie nicht gern die Suche nach Dokumenten endgültig einstellen? Eine künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, die Ihnen diese Mühen abnimmt?” Zum Ende seiner Keynote hat Mario Dönnebrink dann selbst den Skeptiker Nick Sohnemann überzeugt.

Die vollständige Keynote von Mario Dönnebrink können Sie sich jederzeit hier anschauen. Ab Minute 33 übergibt Nick Sohnemann den Ball an Mario Dönnebrink.

 

Rainer Hehmann: “Roadmap d.velop Produktlandschaft”

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Mario Dönnebrink stellte in seinem Vortrag bereits die Vision von innovativer, leicht nutzbarer Software vor. Wie die d.velop AG dies bereits umsetzt und zukünftig umsetzen wird, demonstrierte uns Rainer Hehmann, CTO der d.velop AG, in einem persönlichen Roadmap-Update. Als “Psychologe der Bits und Bytes” gewährte er uns tiefe Einblick in die d.velop Produktlandschaft und zeigte auf welche Mehrwerte sich d.velop Anwender zukünftig freuen dürfen.

Sie ahnen es, alle Produktneuerungen aufzulisten würde den Blogartikel sprengen. Einige konkrete Beispiele möchten wir Ihnen dennoch nicht vorenthalten. Die schnelle Bereitstellung von Microservices wird zukünftig immer wichtiger. Für d.velop galt es daher eine Antwort auf die Frage zu finden: “Wenn wir immer mehr einzelne Services haben, wie kann ich diese einfach und schnell beim Kunden bereitstellen?” Die Antwort: Eine neue vereinfachte Installationsroutine. Diese präsentierte Rainer Hehmann dann direkt live. Innerhalb von 23 Minuten wurden alle Komponenten automatisch installiert.

Neuerungen zur Betriebsart durften auch nicht fehlen. d.velop Kunden können wählen, wie Sie Ihre Software betreiben möchten – On Premises,  in der Cloud oder auch hybrid. Die Migration des On-Prem-Systems in die d.velop cloud hat im letzten Jahr bei verschiedenen Kunden erfolgreich stattgefunden. Die Vorstellung des d.velop Cloud center sorgte für Begeisterung. In diesem lassen sich ganz einfach Mandanten auf Basis der Multimandantenfähigkeit der Software buchen. Darüber hinaus lassen sich vielfältige Services buchen. Diese Services werden von d.velop selbst, Partnern oder aber auch von Kunden, die zu Partner werden, bereitgestellt. Der Kunde kann sich dementsprechend selbst ein Set aus verschiedensten Funktionalitäten zusammenstellen.

Zu guter Letzt möchten wir noch einen Blick auf die Performance Optimierung werfen. Eine gute Performance sorgt für Anwenderzufriedenheit. Denn wenn die Software schnell ist, ist die Nutzerakzeptanz extrem hoch. Wie performant die neue Software ist, demonstrierte uns Rainer Hehmann am Beispiel des neuen Postkorbs, der d.velop task app. Von der sekundenschnellen Bildung von Aufgabenlisten, über eine rasante Trefferanzeige bei der Suche, bis hin zum sehr schnellen automatischen Nachladen beim Scrollen.

Freuen Sie sich also auf Innovationen, die echte Mehrwerte schaffen.

Jede Menge Zeit zum Netzwerken

Auf dem d.velop forum haben sich zahlreiche Anwender aus unterschiedlichen Branchen zum persönlichen und vor allem direkten Austausch getroffen. Es ließ sich ein Blick auf die Menschen hinter den Produkten und Lösungen werfen. Aber sehen Sie selbst, wie Netzwerken auf dem d.velop forum aussieht. Denn Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Das war unser Rückblick auf das d.velop forum 2018. Uns hat es sehr gefallen. Doch manchmal existiert bekanntlich ein Kontrast zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Darum haben wir ganz einfach einmal die Teilnehmer direkt nach ihren Eindrücken gefragt.

Wie haben Sie das d.velop forum 2018 wahrgenommen? Was hat Ihnen besonders gefallen und was würden Sie sich für das kommende Jahr wünschen?
Lassen Sie es uns über die Kommentarfunktion wissen.

Wir freuen uns schon jetzt auf das d.velop forum 2021 am 22. & 23. September als Hybrid-Event ❤ d.velop forum² – Online loves Offline an. Egal ob virtuell, in der STATION Berlin oder eben beides!

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