Innovieren wie Start-ups – Erkenntnisse aus über 250 Innovationsabteilungen

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Start-ups gelten als besonders innovativ. Das gilt sicherlich nicht für alle, aber es gibt durchaus Faktoren, die die Innovationskraft begünstigen.

Wie erlangen Start-ups ihre Innovationskraft?

Aber welche Faktoren erleichtern Start-ups die Innovationsfähigkeit und wie können gestandene Unternehmen diese auch bei sich aktivieren?

Nach Gesprächen mit über 250 Innovationsverantwortlichen aller Unternehmensgrößen lassen sich zwei Punkte hervorheben.

Wie eine Blackbox ist Innovation für viele Unternehmen schwer zu messen. Innovationen sind selten auf den Urheber zurückzuführen und niemand kann beantworten, welche Innovationen für welche Kunden relevant sind.

Was machen Start-Ups da anders?

Sie haben insbesondere zwei Vorteile gegenüber Unternehmen mit mehr als hundert Mitarbeitern.

Vorteil 1: Transparente Informationen

Start-ups profitieren von ihrer geringen Größe. Kundenbedürfnisse machen schneller die Runde, Ideen werden beim Mittagessen mit allen geteilt und viele Mitarbeiter kennen den aktuellen Status der Produktentwicklung. Diese Transparenz führt dazu, dass bei Produktinnovationen Entscheidungen auf einer besseren Informationsbasis getroffen werden können. Für ein größeres Unternehmen mit Abteilungen für verschiedene Bereiche ist diese Transparenz der Informationen so nicht darstellbar.

Vorteil 2: Agile Innovation:

Der zweite Vorteil von Start-ups ist die agile Arbeitsweise. Dieses Modewort klingt nach mehr als es in der Realität oft ist. Aus Mangel an Alternativen liefern Start-ups Funktionalitäten im Produkt aus, die noch nicht final ausgereift sind. Dadurch bekommen die jungen Unternehmen echtes Feedback aus dem Markt und können ihre Produkte sofort anpassen. Dieser Prozess mag wenig professionell wirken, jedoch haben am Ende beide Seiten mehr davon. Der Kunde bekommt die Möglichkeit auf das neue Produkt einzuwirken und damit zukünftig seine Probleme zu lösen, während das Startup die Bedürfnisse des Kunden aufnehmen und in bessere Funktionalitäten übertragen kann.

Wie Unternehmen diese Stärken (zurück-)gewinnen können

Methoden wie Design Thinking oder Lean Start-ups helfen Unternehmen dabei die Nähe zum Kunden und dessen Einbindung in die Innovationsentwicklung herzustellen. Mit diesen Methoden können auch gestandene Unternehmen ihre Innovationsideen mit echten Kunden schnell und kostengünstig testen. Um die Transparenz der so gewonnenen Erkenntnisse im Unternehmen herzustellen und den zweiten Vorteil der Start-ups auszugleichen benötigt es eine interne Innovationsdatenbank. Dazu gehören Kundenstimmen, Ideen oder neue Technologietrends.

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Diese können mit der richtigen Technologie übergreifend zugänglich gemacht werden und den Unternehmen helfen bei gleichem Einsatz von Kapazität und Ressourcen bis zu 20% höheren Innovationserfolg zu erreichen.

Neuer Call-to-Action


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*Die Zahl ist das Ergebnis aus einem Vergleich von 60 unterschiedlichen Innovationsprojekten diverser Unternehmen, die von BlitzMinds begleitet wurden.