Vom 9. bis 11. Juni 2026 wurde das AREAL BÖHLER in Düsseldorf einmal mehr zum Treffpunkt für alle, die Digitalisierung nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten wollen. Zwischen Industriecharme, Gesprächen und neuen Ideen wurde auf dem d.velop SUMMIT die Zukunft spürbar.
Im Mittelpunkt: Themen wie d.velop AI, digitale Souveränität und moderne Geschäftsprozesse. Dabei zog sich d.velop AI wie ein roter Faden durch viele Gespräche, Vorträge und Impulse – mal konkret, mal zwischen den Zeilen. Drei Tage lang ging es darum, neue Perspektiven zu gewinnen und Antworten auf die Fragen von morgen zu finden.

Der Partner Day: Wo das d.velop Ecosystem lebendig wird
Noch bevor der d.velop SUMMIT seine Tore für Fachbesucher:innen öffnete, war die Energie bereits spürbar. Der Partner Day brachte das d.velop Partner Network zusammen. Strategische Einblicke, frische Ideen, ehrliche Gespräche: Der Austausch auf Augenhöhe zeigte schnell, was das Partnernetzwerk wirklich ausmacht. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem d.velop AI – nicht nur als Technologie, sondern als gemeinsame Chance, die alle Beteiligten bewegt.
Und natürlich durften die Partner Awards nicht fehlen: Besondere Leistungen verdienen besondere Anerkennung, in diesem Jahr wieder quer durch alle Kategorien. Inhaltlich setzte der Partner Day starke Akzente: Die Session „d.velop Strategie 2026: Partner im Fokus“ beleuchtete neue Wachstumsfelder und die Weiterentwicklung des Netzwerks. Das „KI-Playbook für d.velop Partner“ lieferte konkrete Ansätze, wie KI in Kundenprojekten echten Mehrwert schafft. Produkt- und Roadmap-Sessions gaben tiefe Einblicke in das, was kommt – und boten Raum für die Fragen, die wirklich zählen.
Das Ergebnis: jede Menge neue Impulse, ein starkes Gemeinschaftsgefühl – und eine Erwartungshaltung auf die folgenden zwei Tage, die kaum größer hätte sein können.

Die Main Stage: Zwischen Vision, Verantwortung und Realität
Große Fragen brauchen keinen sanften Einstieg. Die erste Session auf der Main Stage machte sofort klar, womit wir uns gerade alle auseinandersetzen müssen. Sven Gábor Jánszky öffnete den Blick in eine mögliche Zukunft und stellte dabei nicht Technologien in den Mittelpunkt, sondern deren Konsequenzen. Was passiert, wenn sich unsere Arbeitswelt grundlegend verändert? Welche Rolle bleibt uns als Menschen? Fragen, die im Raum standen und noch lange danach.
Den offiziellen Auftakt setzte Nico Bäumer, Vorstand und CTO von d.velop, mit einer Eröffnungskeynote, die Maßstäbe setzte. Er stellte erstmals d.velop AI vor: ein KI-Framework, das bewusst auf Transparenz, Kontrolle und digitale Souveränität setzt. Kein Versprechen für später, sondern ein konkretes Bild davon, wie KI heute schon wirkt. Trust Layer, Agent Center, AI Experiences für Informationsextraktion und Automatisierung. Und am greifbarsten: Praxisbeispiele wie JobRad, die zeigten, wie KI reale Geschäftsprobleme löst: von der automatisierten Analyse komplexer Vertragsstrukturen bis zur intelligenten Entscheidungsunterstützung.
Dieser Geist zog sich durch die folgenden Tage. Bernd Hentschel und Andre Thesker machten ihn noch handfester: Ihr Vortrag zu d.velop AI zeigte, wie KI bereits heute Teil der täglichen Zusammenarbeit ist, keine ferne Vision, sondern gelebter Arbeitsalltag.
Den Schlusspunkt setzte Dr. Eckart von Hirschhausen – und der saß. Als ruhiger Gegenpol erinnerte er daran, was bei allem Fortschritt nicht verloren gehen darf: der Mensch im Mittelpunkt.

Die Public Sector Stage: Digitalisierung mit Haltung
Digitalisierung im öffentlichen Sektor ist kein Sprint, sie ist Verantwortung auf lange Sicht. Genau das spürte man auf der Public Sector Stage. Verwaltungen, Städte, Landkreise, Hochschulen: Alle stehen vor ähnlichen Herausforderungen und gehen doch oft unterschiedliche Wege. Genau dieser Mix machte den Austausch so kraftvoll. Hier teilten Menschen echte Erfahrungen, hinterfragten Lösungsansätze und nahmen Impulse mit, die sich direkt im eigenen Kontext einsetzen lassen. Keine Bühne für Hochglanzpräsentationen, sondern ein Raum, in dem voneinander gelernt wurde.
Die Praxisbeispiele sprachen für sich: Der Landkreis Rotenburg zeigte in „Externer Postscan & digitaler Rechtsverkehr“, wie papierbasierte Prozesse konsequent digitalisiert werden können. Die Stadt Wuppertal machte mit „Der Weg zur KI-fähigen eAkte“ deutlich, wie hybride Arbeitsmodelle und intelligente Aktenlösungen Verwaltung flexibler und zukunftsfähiger machen. Und die Stadt Oberhausen bewies mit „Wenn die eAkte sprechen könnte“, wohin die Reise geht: hin zu einer KI-gestützten, wirklich intelligenten Verwaltung. Was alle Beispiele verbindet: Moderne Technologien und der gezielte Einsatz von AI schaffen keine schnellen Fixes, sondern echte strukturelle Veränderungen. Schritt für Schritt, mit Sicherheit, Transparenz und dem Mut, neue Wege zu gehen.

Die Private Economy Stage: Wenn Effizienz zur Strategie wird
Schneller werden, ohne die Stabilität zu verlieren – das ist die Gleichung, vor der Unternehmen heute stehen. Auf der Private Economy Stage war diese Spannung besonders greifbar.
KI und Automatisierung sind längst keine Zukunftsthemen mehr. Sie sind Realität und verändern, wie Unternehmen zusammenarbeiten und Effizienz denken. Besonders im Zusammenspiel mit d.velop AI wurde deutlich: Hier entsteht ein neues Verständnis davon, was moderne Arbeit leisten kann.
Die Vorträge lieferten konkrete Belege. „Effizienz, KI und Fachkräftemangel – warum jetzt die nächste Phase der digitalen Transformation beginnt“ zeigte, wie Unternehmen Automatisierung gezielt einsetzen, um personelle Engpässe nicht nur zu kompensieren, sondern als Treiber für Veränderung zu nutzen. „20 Jahre DMS beim BVB“ bewies, dass nachhaltige Digitalisierungsstrategien keine Eintagsfliegen sind, sondern wachsen, wenn man ihnen die Zeit dafür gibt.
Ein besonderes Beispiel für Wandel lieferte MDR Media „17 Jahre on-premise – und dann: Cloud in Rekordzeit.“ Falk Leßner, Geschäftsleiter Konzern-IT bei MDR Media, und Fabian Pierick, Customer Success Manager der d.velop AG, zeigten gemeinsam, was es bedeutet, eine gewachsene, tief integrierte On-Premises-Umgebung unter Hochdruck in die Cloud zu migrieren – inklusive SAP-Integration, digitaler Signatur, Vertragsmanagement und digitaler Rechnungsverarbeitung. Ihr ehrlicher Blick auf den gesamten Prozess, was funktioniert hat, wo nachgesteuert werden musste und was sie beim nächsten Mal anders angehen würden, machte diesen Vortrag zu einem der greifbarsten des Tages.
Einen offenen Diskurs lieferte die Panel-Diskussion. Prof. Dr. Klemens Skibicki (PROFSKI GmbH), Katharina Bojer (Rosenxt Holding AG), Michael Lütjann (Nagel-Group) und Tom Malessa (d.velop AG) sprachen über das, was viele beschäftigt: Wie viel Tempo verträgt ein Unternehmen wirklich? Wo schaffen KI-Use Cases heute echten Mehrwert und wo noch nicht? Keine Hochglanzantworten, sondern ehrliche Einblicke. Genau das macht solche Gespräche so wertvoll.

Die Financial Services Stage: Stabilität als Innovationstreiber
Ambidextrie als Überlebensprinzip: die Fähigkeit, Stabilität und Erneuerung nicht nacheinander, sondern gleichzeitig zu managen. Klingt abstrakt, ist aber brandaktuell. Hendrik Fundermann (COO Financial & Professional Services) zeigte, warum Finanzinstitute ihre Architektur nicht länger als historische Begrenzung, sondern als aktiven Wertschöpfungshebel denken müssen.
Banken und Versicherungen navigieren zwischen gewachsenen Systemen und wachsenden Anforderungen. Den strategischen Rahmen dafür setzte Silke Finken mit ihrer Keynote: Generative KI, KI-Agenten, Embedded Finance, Open Data – die Spielregeln der Branche ändern sich grundlegend. Ihre zentrale Frage: Wie sichern Institute ihre Rolle an der Kundenschnittstelle? Antwort: durch klare Positionierung, intelligente Datennutzung und den Mut, neue Ökosysteme aktiv mitzugestalten.
Wie das konkret aussieht, zeigte die Tech Session rund um d.velop pilot am Use Case von JobRad®. Erst der Blick hinter die Kulissen: Was sind Agenten, warum werden sie relevant und wie lassen sie sich im d.velop-Ökosystem einsetzen? Dann die Praxis: Bei JobRad identifiziert der d.velop pilot automatisiert Abweichungen in Verträgen, ein echter Mehrwert im Arbeitsalltag, entwickelt auf Basis von über 150 Kundeninterviews.

Die Health & Care Stage: Am Ende zählt der Mensch
Im Gesundheitsbereich geht es um mehr als Effizienz. Es geht um Zeit und darum, sie wieder dorthin zu lenken, wo sie wirklich gebraucht wird: zum Menschen.
Digitale Prozesse sind hier kein Selbstzweck. KI entlastet Abläufe, damit Pflegende und Behandelnde ihren Fokus behalten. Genau das war auf der Health & Care Stage spürbar, in jedem Vortrag, aber auch im Setting selbst: Ein umgebauter Bus des DRK diente als mobile Meeting Area direkt neben der Stage und wurde schnell zum beliebtesten Treffpunkt des Bereichs. Spontane Begegnungen, echte Gespräche, ungeplante Verbindungen – genau die Art von Austausch, die den d.velop SUMMIT ausmacht.
Auf der Bühne zeigte die DAK Gesundheit, wie sich papierbasierte Prozesse selbst in hochregulierten Umfeldern sicher digitalisieren lassen, am konkreten Beispiel der digitalen Signatur. Die Session „Souveräne Interaktion statt Dokumentenmanagement“ machte deutlich, wohin die Reise geht: weg von reiner Dokumentenablage, hin zu intelligenten, nutzerzentrierten Prozessen, die wirklich unterstützen.

Die Academy Stage: Wo Trainer:innen den Unterschied machen
Die Academy Stage war durchgehend gut besucht – teils bis auf den letzten Platz und darüber hinaus.Und das aus gutem Grund.
Die Academy Stage war durchgehend gut besucht – teils bis auf den letzten Platz und darüber hinaus.
Hier ging es weniger um große Visionen, sondern um konkrete Schritte: Wie setze ich Dinge um? Wie bringe ich neue Technologien in meinen Alltag? Genau diese Fragen wurden beantwortet. Auch der praktische Einsatz von d.velop AI spielte dabei eine wichtige Rolle und machte viele Inhalte direkt greifbar.
Gestaltet wurde das Programm dabei von den Kolleg:innen der d.velop academy selbst, die mit viel Praxiserfahrung durch die Sessions führten. Statt klassischer Frontalvorträge stand hier echtes Enablement im Fokus – von Produkttrainings über Best Practices bis hin zu konkreten Anwendungsszenarien direkt aus dem Projektalltag.
In Formaten wie „Eintauchen in die neue Oberfläche von d.velop documents“ konnten Teilnehmende nicht nur zuhören, sondern direkt verstehen, wie sich Lösungen im eigenen Arbeitskontext einsetzen lassen. Fragen waren ausdrücklich erwünscht – und wurden oft direkt im Dialog geklärt. Genau dieser interaktive Charakter machte die Academy Stage zu einem Ort, an dem Wissen nicht nur vermittelt, sondern wirklich verankert wurde.

T Cloud Stage: Souveräne Cloud – von der Vision bis zur Anwendung
Die T Cloud Stage traf in diesem Jahr einen Nerv – und das aus gutem Grund. Souveräne Cloud-Infrastrukturen sind längst kein abstraktes IT-Thema mehr, sondern treffen mitten in den Alltag von Organisationen, die Verlässlichkeit, Datenschutz und digitale Unabhängigkeit gleichermaßen brauchen.
Den Auftakt machte Sascha Smets mit einem inspirierenden Blick auf Vision und Roadmap der T Cloud – und setzte damit den Ton für einen Tag voller konkreter Impulse. Besonders in Erinnerung bleibt der Vortrag von Michael Imiolczyk und Timo Adler: Die beiden zeigten eindrucksvoll, wie sichere Patientenkommunikation und digitale Compliance in der T Cloud zusammenwachsen – praxisnah, durchdacht und sofort übertragbar.
Experience Hub: Innovation zum Anfassen
Der Experience Hub war der Ort, an dem aus Ideen konkrete Erlebnisse wurden. Live-Demos, Produkt-Insights, persönliche Gespräche – Technologien nicht nur sehen, sondern wirklich erleben.
Neue Lösungen, Prototypen, tiefe Einblicke in bestehende Anwendungen: Hier wurde spürbar, wie sich Innovation im Alltag anfühlt. Und wer einmal ins Gespräch kam, blieb. Erst beim einen Ansprechpartner, dann beim nächsten drei Schritte weiter. Länger als geplant. Öfter als erwartet. Genau so soll es sein.

Networking: Wo Ideen wirklich entstehen
Neben dem Programm waren es oft die Momente dazwischen, die besonders in Erinnerung bleiben. Zwischen zwei Sessions, bei einem Kaffee oder auf dem Weg zur nächsten Stage entstanden Gespräche, die sich nicht planen lassen und genau deshalb so wertvoll sind. Hier wurden Erfahrungen geteilt, Ideen weitergedacht und neue Perspektiven eröffnet.
Der d.velop SUMMIT zeigte einmal mehr: Innovation entsteht nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem im Austausch. Neben den Meeting Areas an den Bühnen und jede Menge Platz, um sich mit einem Kaffee zusammenzusetzen, bot auch die Abendveranstaltung die Chance, neue Ansprechpersonen kennen zu lernen oder in tiefgreifende Diskussionen abzutauchen.
Bis zum nächsten Mal: d.velop SUMMIT 2027
Der d.velop SUMMIT 2026 ist vorbei – und der Countdown für 2027 hat bereits begonnen. Vom 1. bis 3. Juni treffen wir uns wieder im AREAL BÖHLER in Düsseldorf. Und eines ist jetzt schon sicher: Die Themen rund um KI und digitale Souveränität werden nicht warten. d.velop AI wird bis dahin noch tiefer in moderne Arbeitswelten eingewachsen sein – und neue Fragen mitbringen, die wir gemeinsam beantworten wollen.
Was bleibt, ist die Idee, die sich durch alle drei Tage zog: Zukunft entsteht dort, wo Menschen, Technologie und der Wille zur Veränderung zusammenkommen. Wir freuen uns darauf, das 2027 gemeinsam weiterzudenken.

Sichere Dir jetzt schon Dein Early-Bird-Ticket für den d.velop SUMMIT 2027!
Nutze die Chance und sei wieder dabei, wenn Zukunft erlebbar wird.