Nachhaltigkeit Unternehmen: Wie ein Dokumentenmanagement-System unterstützt

Wachsende Pflanze als Symbol für Nachhaltigkeit

Neun von zehn Verbraucher:innen wünschen sich, dass Unternehmen nachhaltiger arbeiten. Dies zeigt eine Studie des Marktforschungsinstituts Rothmund Insights aus dem Jahre 2021.¹ 42% erwarten Nachhaltigkeit von Unternehmen und handeln selbst nachhaltigkeitsbewusst und 47% gelten als passiv Nachhaltigkeitsbewusste und erwarten Nachhaltigkeit von Unternehmen.

🌿 Definition ökologische Nachhaltigkeit

Begriff: Ökologische Nachhaltigkeit beschreibt den weitsichtigen und rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Merkmale: Die ökologische Nachhaltigkeit bezieht sich allgemein auf das Überleben und den Gesund­heits­zustand von Ökosystemen. Der Gesundheitszustand kann dabei als umfassender, multiskalarer, dynamischer und hierarchischer Messwert der Vitalität, Organisation und Widerstandsfähigkeit eines ökologischen Systems verstanden werden. Eine Vernachlässigung der ökologischen Nachhaltigkeit führt dazu, dass bestimmte Ressourcen unwiderruflich zerstört oder unbrauchbar gemacht werden und damit die Chancen für jegliche weitere Entwicklungen vernichten werden. (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon)

Warum müssen Unternehmen in puncto Nachhaltigkeit umdenken?

Ökologische Nachhaltigkeit ist kein Trend, es ist vielmehr eine Dringlichkeit. Der Industriesektor ist trotz moderner Anlagentechniken nach der Energiewirtschaft zweitgrößter CO2-Verursacher. Bei der Produktion von Waren, Gütern und selbst Maschinen entstanden im Jahre 2020 178 Tonnen Co2 Äquivalente.²

Infografik Nachhaltigkeit Unternehmen - CO2 Ausstoß nach Sektoren
Quelle des Bildes: CO2-Emissionen Deutschland 2021 nach Sektoren und pro Kopf (energiemarie.de)

Die Erwartungshaltung der Verbraucher:innen ist hierbei, wie oben beschrieben, klar besetzt. Aber auch die Bundesregierung gibt mittlerweile einen Weg vor und erhöht den Druck durch eine entsprechende Gesetzgebung. So sollen bis 2030 nicht mehr als 563 Millionen Tonnen umgerechnete CO2 Äquivalente ausgestoßen werden und im Jahre 2050 Treibhausgas-Neutralität in Deutschland erreicht werden. Und als dritter Treiber sind es andere Unternehmen, die mittlerweile das Thema auf ihrer Agenda haben. Immer mehr Banken oder andere Geldgeber investieren nur noch in Projekte, die eine klare Nachhaltigkeitsstrategie vorweisen können. Weitere Unternehmen wie Bosch verlangen von ihren direkten Zulieferern mehr belegbare Nachhaltigkeitsbemühungen.

Auch uns treibt das Thema ökologische Nachhaltigkeit immer mehr um. Wie können wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht(er) werden und auch mit unseren Lösungen helfen, andere Unternehmen im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit zu unterstützen?

Nachhaltigkeit Unternehmen: So hilft ein Dokumentenmanagement-System

Papier einsparen

0,68 Bäume druckt ein einzelner Mitarbeitender im Durchschnitt pro Jahr. Wer es also schafft, 45 Jahre aktiv auf dem Arbeitsmarkt mitzuspielen, hat mit Eintritt in die Rente bereits rund 30 Bäume gefällt. Ohne es zu merken. Das offensichtlichste Argument für ein DMS ist also: Es spart Papier ein. Unser CEO Mario Dönnebrink hat sich das mit dem Papierverbrauch einmal ganz genau angeschaut. Hier sei nur gesagt: Eine 35 m hohe Fichte hat in 100 Jahren rund 0,7 Tonnen Kohlenstoff gespeichert. Dies entspricht einer CO2-Menge von 2,6 Tonnen CO2.³ Natürlich muss man hier bedenken, dass dieser Baum auch erst einmal ein Alter von 100 Jahren erreichen muss und nicht bereits vorher gefällt wird.

Ein Dokumentenmanagementsystem kann also auch im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit in Unternehmen eine enorme Auswirkung haben. Mithilfe eines DMS laufen Prozesse automatisiert und vor allem digitalisiert ab. Eine wichtige Voraussetzung hierbei: Ausschließlich grünen Strom nutzen, auch Ökostrom genannt. Nur dann kann ein Dokumentenmanagementsystem wirklich ökologisch nachhaltig arbeiten. Das „grüner Strom Label“ gibt hier eine erste Richtung bei der Auswahl.

Reisetätigkeit einsparen

Ein weiteres Argument für ein DMS ist die Einsparung von Reisetätigkeiten. Gerade in Pandemiezeiten haben Unternehmen angefangen, nach Alternativen zu suchen, um digital eine Unterschrift unter einem Vertrag setzen zu können und damit das Infektionsrisiko zu minimieren. Auch hier wieder ein praktisches Beispiel zur Verbildlichung: Nehmen wir einmal an, zwei Personen möchten zu einer Vertragsunterschrift von Stuttgart nach Berlin reisen. Hierzu hätten Sie folgende Möglichkeiten der Anreise mit der Konsequenz entsprechender CO₂-Emissionen: ⁴

  • Anreise mit dem Flugzeug: 470 Kilogramm CO₂-Emissionen
  • Anreise mit dem Auto: 380 Kilogramm CO₂-Emissionen
  • Anreise mit dem Zug: 65 Kilogramm CO₂-Emissionen
  • Eine 4-stündige Videokonferenz (inkl. letzter Feinabstimmungen): 1 Kilogramm CO₂-Emissionen

Um diese Zahlen einzuordnen, hilft die von Greenpeace aufgestellte Empfehlung. Laut Greenpeace hat jede Person einen jährlichen Ausstoß an Emissionen von zwei Tonnen, um im Rahmen des eigenen persönlichen ökologischen Fußabdruckes zu bleiben.

Im Jahre 2019 wurden fast eine Million Geschäftsreisen pro Tag in Deutschland gezählt. Das würde eine jährliche Einsparung von insgesamt drei Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen bedeuten, wenn alle Geschäftsreisen wegfallen würden. Auch uns als Unternehmen ist es wichtig, unsere Kunden kennenzulernen und manche Gespräche lassen sich einfach besser von Angesicht zu Angesicht führen. Nichtsdestotrotz kann eine gute Abwägung auch mit dem Merkmal auf das Thema Nachhaltigkeit nicht schaden.

Arbeiten Sie dank eines DMS von Zuhause aus

Auch unsere Arbeitswelt hat sich stark durch Corona verändert. Die Produkte und Lösungen von d.velop ermöglichen das Arbeiten aus dem Homeoffice. So können Menschen gemeinsam etwas erarbeiten, auch wenn sie an unterschiedlichen Orten sind.

Durch die Möglichkeit des Homeoffice fallen auch lästige Stausituationen weg. Eine Analyse des Verkehrsdatenanbieters Inrix ergab hochgerechnet 40 Stunden Zeitverlust für typische Auto-Pendler im Jahr 2021. Dies wurde in deutschen Städten untersucht, wobei München, Berlin und Hamburg die TOP 3 der Staustädte bilden. Das sind 14 Stunden mehr als 2020.⁵

Diese neue Arbeitsrealität wird im Übrigen auch bei uns gelebt. Seit der Pandemie haben alle Mitarbeitenden einen mobilen Arbeitsvertrag. Dies hat schon zu amüsanten Situationen geführt, hatte man in den virtuellen Meetings eine Zeitlang das Gefühl, als Erstes nachfragen zu müssen, wo sich die anderen Teilnehmenden denn aktuell befinden. Manche Kolleg:innen haben diese neue Freiheit genutzt und sind umgezogen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Arbeitgeber öffnen sich einer ganz neuen Zielgruppe in ihrem Recruiting. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, der sich weiterhin zuspitzt, ist eine Veränderung unserer Arbeitswelt notwendig und in manchen Bereichen auch möglich.

Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, sind die nächsten 10 Jahre entscheidend. Auch für die Industrie. Packen wir es gemeinsam an und schauen, wie spannend unsere Arbeitswelt werden kann, wenn wir alte Wege verlassen und neue Wege ergründen.

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Quellen:

¹ Nachhaltigkeit im Fokus | rothmund insights (rothmund-insights.de)

² Treibhausgasemissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent | Pressemitteilung | BMU

³ Wie viel Kohlendioxid (CO2) speichert der Wald bzw. ein Baum

 Dienstreisen: Helfen virtuelle Treffen dem Klima? – Karriere – SZ.de (sueddeutsche.de)  

Pendler stehen 2021 wieder mehr im Stau – 40 Stunden Zeitverlust (rp-online.de)