Was ist eine digitale Signatur? Das Wichtigste in 4 Minuten erklärt

Veröffentlicht 20.06.2022
Geschätzte Lesezeit 4 Min.
Mark Kesselmann

Mark Kesselmann Online Marketing Manager d.velop

Frau, die auf dem Handy eine elektronische Signatur tätigt.

Digitale Signatur, elektronische Unterschrift oder doch digitale Unterschrift? Rund um die digitale Signatur schwirren verschiedenste Begriffe, sodass schnell der Überblick darüber verloren gehen kann, was eine digitale Signatur nun eigentlich ist. Mit diesem Blogartikel wird das Thema digitale Signatur einmal komplett durchleuchtet und die wichtigsten Fragen kurz und kompakt beantwortet. 

Was ist eine digitale Signatur? 

Definition: Digitale Signatur 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) definiert den Begriff „Digitale Signatur“ wie folgt: „Eine digitale Signatur ist eine elektronische Signatur, die auf asymmetrischen Kryptoalgorithmen basiert. Hierbei kann eine digitale Signatur nur mit dem privaten Schlüssel erzeugt, aber durch jedermann unter Verwendung des öffentlichen Schlüssels geprüft werden.“

Klingt sehr technisch – und das ist es auch. Die digitale Signatur ist nämlich ein mathematisches Schema, um die Authentizität digitaler Dokumente zu überprüfen. Die digitale Signatur basiert dabei auf dem sogenannten Public-Key-Verschlüsselungsverfahren. 

Verwechslungsgefahr: Begriffe rund um die digitale Signatur 

Digitale Signatur vs. elektronische Signatur 

Während die digitale Signatur ein mathematischer bzw. technischer Begriff ist, stellt die elektronische Signatur einen juristischen Begriff dar. Die elektronische Signatur umfasst somit verschiedene Kategorien – die digitale Signatur ist dabei eine Ausprägung zur technischen Umsetzung. Wie sich die elektronische von der digitalen Signatur im Detail unterscheidet, wird im Beitrag Elektronische Signatur vs. Digitale Signatur: Wo liegt der Unterschied? genauer erläutert.  

Weitere Begriffe rund um die digitale Signatur 

  • Digitale Unterschrift: Synonym für die digitale Signatur 
  • Elektronisches Siegel: Mit elektronischen Informationen verknüpfte Daten. Ein elektronisches Siegel wird eingesetzt, wenn juristische Personen ohne Vertreter digital unterzeichnen sollen.  
  • Signaturkarte: Scheckkartenformat zur Erstellung einer digitalen Signatur, das neben einer Software auch ein Kartenlesegerät erfordert 

Wie funktioniert eine digitale Signatur? 

Das Prinzip einer digitalen Signatur basiert, wie bereits eingangs erwähnt, auf einer Public-Key-Verschlüsselung. Innerhalb der sogenannten Public-Key-Infrastructure (PKI) werden Schlüssel (Keys) aus langen Zahlenketten erzeugt. Der Ablauf einer digitalen Signatur kann in folgende Schritte zusammengefasst werden: 

Infografik zu Public Key Verschlüsslungsverfahren zum Thema Was ist eine digitale Signatur
  1. Ein Hash-Algorithmus erzeugt einen Hash-Wert zum unterzeichnenden Dokument 
  1. Unter Verwendung eines privaten Schlüssels (Private Key) erfolgt eine asymmetrische Verschlüsselung, die nur dem Absender bzw. der Absenderin bekannt ist 
  1. Der Empfänger bzw. die Empfängerin erhält die Kopie eines öffentlichen Schlüssels 
  1. Stimmen die Hash-Werte nach Verwendung des öffentlichen Schlüssels überein, ist die digitale Signatur gültig und somit rechtskräftig 

Wo brauche ich eine digitale Signatur? 

Die Einsatzmöglichkeiten der digitalen Signatur begrenzen sich nicht nur auf bestimmte Bereiche. So gut wie jedes Unternehmen in nahezu jeder Branche profitiert von der Umstellung auf die Online Signatur per Software-Lösung. Insbesondere die qualifizierte elektronische Signatur sorgt nach Einführung für eine spürbare Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Unter anderem in folgenden Bereichen sorgt der Einsatz der digitalen Signatur für den Schritt in Richtung papierloses Büro:   

  • Sales: Die digitale Signatur im Vertrieb sorgt für einen beschleunigten Dokumentenaustausch entlang des gesamten Vertriebsprozesses.  
  • Einkauf: Kaufverträge, Rabattvereinbarungen, Retourenscheine – die digitale Signatur im Einkauf optimiert Einkaufsprozesse 
  • Personalabteilung: Sämtliche HR-Prozesse inklusive Arbeitsverträge, Arbeitszeugnisse und sonstige Verträge digital umsetzen dank der digitalen Signatur für HR 
  • Kanzlei: Der Umstieg auf die digitale Signatur in Steuerberatungen ermöglicht einen digitalen transparenten Austausch von sensiblen Steuerunterlagen mit Klienten.  
  • Versicherungen: Von Versicherungsverträgen über Beratungsprotokolle bis hin zu Policen – Versicherungsunterlagen papierlos mit Kunden austauschen dank digitaler Signatur für Versicherungen 

Wie erstelle ich eine digitale Signatur? 

Mithilfe von Signatur-Lösungen wie d.velop sign lassen sich bequem und sicher digitale Signaturen erstellen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Vertrauensdiensteanbietern erfüllt die digitale Signatur strenge Compliance-Anforderungen und ermöglicht somit den sicheren digitalen Austausch von Dokumenten.  

Digitale Signatur erstellen mit d.velop sign 

Das Erstellen einer digitalen Signatur in d.velop sign funktioniert folgendermaßen: Zunächst wird das zu unterzeichnende Dokument in die d.velop sign App hochgeladen. Die Signatur-Lösung erzeugt einen entsprechenden Hash-Wert und sendet ihn zur Zertifizierung an einen Vertrauensdiensteanbieter – im Fall von d.velop sign an D-TRUST. Nach erfolgreicher Identitätsprüfung kann das digital signierte Dokument samt Zertifikat heruntergeladen werden. Und das war’s auch schon! 

Digitale Signatur kostenlos erstellen 

Um eine digitale Signatur kostenlos zu erstellen, bieten Signaturlösungen wie d.velop sign kostenlose Testversionen an. So lässt sich die digitale Signatur kostenlos erstellen. User können auf diese Weise sicher und in Ruhe die Signatur-Lösung kennenlernen und die zahlreichen Vorteile der digitalen Signatur entdecken.  

Signaturpakete der digitalen Unterschrift

Die Signaturpakete von d.velop sign basieren auf umfangreichem Kundenfeedback. Warum? Damit Du wirklich den passenden Leistungsumfang für Deine Anforderungen erhältst. Es können beliebig viele Unterschriften-, Datums- und Textfelder vordefiniert werden, um Dokumente noch besser für Empfänger:innen vorzubereiten.