Foto aus der Vogelperspektive vom Landkreis Grafschaft Bentheim

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat nicht gewartet – er hat mit d.velop seinen eigenen Digitalisierungsweg eingeschlagen. Seit über 10 Jahren. Konsequent, schrittweise und mit messbaren Ergebnissen.

  • Praxisbericht aus über 10 Jahren Digitalisierung
  • Hausweite Workflows & digitaler Posteingang
  • Von der eAkte zum KI-Telefonbot

Ausgangslage

Landkreis Grafschaft Bentheim – nicht auf Antworten warten, sondern selbst handeln

Der Landkreis Grafschaft Bentheim liegt im südlichen Niedersachsen direkt an der niederländischen Grenze. Anstatt auf Lösungen von Bund und Ländern im Rahmen des OZG zu warten, hat der Landkreis frühzeitig einen eigenen Digitalisierungsweg eingeschlagen – mit d.velop als zentraler Plattform.

Die Strategie war klar: zuerst die Verwaltung von innen stärken, Mehrwert für Mitarbeitende schaffen und auf dieser Basis auch den Bürgerinnen und Bürgern echten Nutzen bieten. Was 2013 mit der ersten digitalen Fallakte begann, ist heute ein umfassendes digitales Ökosystem aus eAkten, Workflows und KI.

3.500 Bedarfs-gemeinschaften

sind bereits vollständig digital verwaltet.

400+
Ablagekörbe

sind schlicht nicht mehr nötig.

100
Akten

pro Woche entfallen nur für Unterschriften.

Digitalisierungsweg vom Landkreis Grafschaft Bentheim

Von der ersten Fallakte bis zum KI-Telefonbot als konsequenten Aufbau

Was beim Landkreis Grafschaft Bentheim beeindruckt, ist nicht nur das Ergebnis, sondern der konsequente, schrittweise Aufbau über mehr als ein Jahrzehnt. Kein Big-Bang-Projekt, sondern eine evolutionäre Strategie mit klaren Prioritäten.

Jens Geers
CDO, Stabstelle Digitalisierung & Organisation - Landkreis Grafschaft Bentheim
Jens Geers
CDO, Stabstelle Digitalisierung & Organisation – Landkreis Grafschaft Bentheim

Referenzvideo

Drei Menschen. Ein Weg. Eine ehrliche Geschichte vom Landkreis Grafschaft Bentheim.

CDO Jens Geers, Projektkoordinator Stefan Somberg und Daniel Keuter berichten offen über ihren Digitalisierungsweg. Sie schildern, was funktioniert hat, was gelernt wurde und was andere Kommunen daraus mitnehmen können.

  • Empfehlungen für andere Kommunen und Behörden
  • Digitalisierungsstrategie und Umsetzung aus erster Hand
  • Konkrete Zahlen und messbare Ergebnisse
  • Erfahrungen mit KI, RPA und Telefonbot im Einsatz

Praxisbeispiel

Weniger Papier. Mehr Zeit. Mehr Überblick in der Grafschaft.

Mit dem digitalen Rechnungsworkflow ging die Freigabe auf Knopfdruck. Früher jedoch lagen auf dem Schreibtisch von CDO Jens Geers jede Woche rund 100 Akten mit Rechnungen – physisch, zu sichten und zu unterschreiben. Heute läuft der gesamte Prozess digital: Rechnungen werden zentral erfasst, stehen den Sachbearbeitenden im Workflow zur Verfügung und durchlaufen einen strukturierten Freigabeprozess bis zur finalen Zeichnung. Jens Geers hat jederzeit und von überall Zugriff auf jeden Vorgang und kann die eAkte digital freigeben, ohne dass sie physisch auf seinem Schreibtisch landen muss.

Posteingangsworkflow: 400 Körbe weniger

Wer verstehen will, wie fundamental sich der Arbeitsalltag durch Digitalisierung verändert, braucht nur eine Zahl: 400. So viele schwarze Plastik-Ablagekörbe wurden entsorgt, weil sie schlicht keine Aufgabe mehr haben. Seit der Einführung des digitalen Posteingangsprozesses mit d.velop landet die eingehende Post direkt digital bei den zuständigen Mitarbeitenden. Aktenkarren gehören der Vergangenheit an, Schränke werden kaum noch benötigt – die Büros sind luftiger geworden, die Arbeit effizienter.

3.500 Bedarfsgemeinschaften – vollständig digital

Das Jobcenter des Landkreises Grafschaft Bentheim ist seit 2013 vollständig digitalisiert. Was damals als Pilotprojekt begann, ist heute gelebter Alltag: Rund 3.500 Bedarfsgemeinschaften werden papierlos verwaltet – von der Antragstellung über die Bearbeitung bis zum digitalen Postversand. Die gesamte Kommunikation läuft digital.

In den folgenden Jahren wurde dieser Ansatz konsequent ausgeweitet: Weitere Fachbereiche wie die soziale Sicherung wurden angebunden, neue Schnittstellen zu Fachverfahren geschaffen und der Aktenplan hausübergreifend eingeführt. Das Ergebnis ist ein vollständig vernetztes digitales Ökosystem, das auf d.velop als zentraler Plattform basiert.

eAkte mit KI in der souveränen Cloud

Mit der Plattform von d.velop wird eine KI-unterstützte eAkte mit den Vorteilen einer souveränen Cloud-Infrastruktur verbunden – speziell entwickelt für den öffentlichen Dienst. Prozesse werden beschleunigt, Routinearbeiten reduziert und strategische Kapazitäten freigesetzt. Von der schnellen Bereitstellung über einfache Skalierung bis zur maximalen Verfügbarkeit: eine Lösung, die für IT-Admins, Anwendende und die kommunale Entscheidungsebene gleichermaßen überzeugt.

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Künstliche Intelligenz im Landkreis

KI ist auch im Landkreis Grafschaft Bentheim kein Zukunftsthema mehr

Für viele Kommunen ist KI noch ein Thema von morgen. Beim Landkreis Grafschaft Bentheim ist es bereits Alltag. Ein RPA-System legt Dokumente automatisch in d.velop ab, ein Large Language Model wird aktiv erprobt – und mit „Hörbert“ ist ein KI-Telefonbot im Gesundheitsamt und IT-Service im Einsatz. Der nächste Schritt: Hörbert soll direkt auf Informationen aus dem d.velop documents zugreifen können und mit d.velop pilot nutzbar gemacht werden.

RPA – Robotic Process Automation

Automatische Ablage von Dokumenten in d.velop über Schnittstellen, ohne manuellen Eingriff.

Large Language Model

Aktiver Experimentierbetrieb – KI-gestützte Textverarbeitung in der Verwaltungspraxis.

„Hörbert“ – der KI-Telefonbot

Unterstützt bereits heute im Gesundheitsamt und IT-Service. Nächster Schritt: Direktzugriff auf d.velop-Inhalte.

Erfolgsfaktor Mensch

Digitalisierung gelingt nur mit den Menschen – nicht gegen sie

Technologie allein digitalisiert keine Verwaltung. Schulung, Rückendeckung durch die Führung und der Mut, auch mal etwas auszuprobieren, das nicht sofort perfekt funktioniert – das sind die eigentlichen Erfolgsfaktoren beim Landkreis Grafschaft Bentheim.

Daniel Keuter Projektkoordinator Digitalisierung - Landkreis Grafschaft Bentheim

Häufige Fragen

Was andere Kommunen zur Digitalisierung vom Landkreis Grafschaf Bentheim wissen wollen

Wir haben Antworten.

Wie hat der Landkreis Grafschaft Bentheim mit der Digitalisierung begonnen?

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat 2013 mit einer digitalen Fallakte von d.velop im Jobcenter begonnen – ohne auf übergeordnete Lösungen von Bund oder Land zu warten. Die Stabstelle Digitalisierung und Organisation wurde gezielt gegründet, um die Verwaltung von innen heraus zu digitalisieren. Der Ansatz: schrittweise vorgehen, Prioritäten setzen und Mitarbeitende aktiv einbeziehen.

Welches DMS nutzt der Landkreis Grafschaft Bentheim?

Der Landkreis Grafschaft Bentheim setzt seit 2013 auf d.velop documents. Die Plattform wird für digitale Fallakten, eRechnungsworkflow, Posteingangsworkflow sowie KI-Integrationen wie RPA und den Telefonbot Hörbert genutzt. Das Software-Mietmodell von d.velop hat sich dabei als strategisch vorteilhaft erwiesen.

Was ist der KI-Telefonbot „Hörbert“?

Hörbert ist der KI-Telefonbot des Landkreises Grafschaft Bentheim. Er unterstützt Mitarbeitende im Gesundheitsamt und IT-Service bei eingehenden Anrufen und entlastet damit das Personal. Der nächste Schritt ist die direkte Anbindung an d.velop documents, damit Hörbert Informationen aus dem Dokumentenmanagementsystem abrufen und nutzen kann.

Wie stellt der Landkreis Grafschaft Bentheim sicher, dass die Digitalisierung weiter voranschreitet?

Der Landkreis hat frühzeitig auf das Software-Mietmodell von d.velop gesetzt. Basisprodukte sind darin bereits enthalten, eine Einzelmodulbeschaffung entfällt und die Plattform lässt sich schrittweise um neue Module, Schnittstellen und KI-Anbindungen erweitern. Was 2013 mit einer digitalen Fallakte begann, ist heute ein gewachsenes Ökosystem auf derselben Plattform. CDO Jens Geers zieht eine klare Bilanz: „Wir haben frühzeitig auf das Software-Mietmodell gesetzt – und es hat sich als die richtige Entscheidung erwiesen.“

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